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Grundidee:
Nach einigen Jahren Campingurlaub mit gemieteten Wohnanhängern, vielen
guten Erfahrungen, aber auch einigen brenzligen Situationen beim
Gespannfahren, wollten wir endlich einen eigenen Anhänger besitzen, um
damit loszuziehen, wann wir möchten, ohne auf Mietpreistabellen mit ihren
Hoch- und Nebensaisonpreisen zu achten. Gesagt, getan. Was liegt also
näher als beim bisherigen Vermieter über den Gebrauchthängerhof zu
stiefeln. Zu unserem Erstaunen gibt es aber keine jungen Gebrauchten zu
vernünftigen Konditionen. Entweder sind die Anhänger steinalt und
technisch bei weitem von dem entfernt, was wir bis dato gewohnt waren oder
sie kosten fast soviel wie ein neuer Anhänger. Was also sollten wir
machen? Familientauglich sollte er schon sein, denn schließlich soll er
uns nicht nur bis zum nächsten Urlaub begleiten, sondern möglichst noch
ein paar weitere Jahre... .
Inzwischen sind auch Falk's Eltern mit ihrem Wohnmobil auf
4x4-Sprinterbasis auf Weltreise (Südamerika) und unser Wohnmobilurlaub in
den USA rückt immer näher. Der Gedanke entwickelt sich zu einer Idee, die
Idee zu einem Projekt, was langsam in Falk's Kopf Formen annimmt.
Was wäre, wenn wir uns keinen Wohnwagen kaufen, sondern ebenfalls, auf
Erfahrungen der Eltern gestützt, ein eigenes Wohnmobil auf
Kastenwagenbasis aufbauen? Ein fertiges WoMo mit Alkoven und/oder
2,30/2,50m Außenbreite kommt nicht infrage, denn allzuoft haben wir schon
Straßen und Brücken mit dem Wohnwagen erlebt, wo man mit dieser Breite
nicht weiterkommt. Kleine Alpensträßchen müssen also ebenso bezwingbar
sein, wie kleine verschlafene französische Dörfer oder mal ein Waldweg in
Zentralschweden. Standard kommt sowieso nicht in die Tüte, denn weder
Raumaufteilung, noch Nutzwert sprechen uns an. Individuell aufgebaut
bedeutet zwar etwas mehr Planungsaufwand und voraussichtlich auch höhere
Kosten, aber dafür haben wir irgendwann UNSER Wunschmobil.
Der Traum festigte sich über die nächsten Wochen und wurde zum festen
Wunsch und Bestandteil der täglichen Internetrecherche.
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